Archiv der Kategorie: Scriptautor

Künstlerische CV

Mein Name ist Markus Duschek, ich bin 40 Jahre alt und lebe in Hamburg.

Schon früh wurde ich durch Hörspiele zu meinen ersten Kurzgeschichten inspiriert, bevor ich dann 1983 mit „Die Insel der Mumien“ mein erstes eigenes „Hörspiel“ im Alter von 9 Jahren selbst geschrieben und (gemeinsam mit einem Freund) eingesprochen habe.

Im Laufe meiner Kindheit/Jugend folgte eine nicht mehr vollständig zu rekonstruierende Menge an Hobby-Hörspielen, Kurzgeschichten und Novellen. Später sollten sich noch Filmkritiken dazugesellen.

1993 war ich in München am Jugendradio „Die Kanalratten“ bei „RADIO LORA“ in der Konzeption und Moderation beteiligt.

1998 produzierte ich mein allerletztes „Hobby Hörspiel“.

1999-2003: Ausbildung an der „Schwedischen Fachhochschule für Medien und Design, Film und Fernsehproduktion“ (mit Schwerpunkt Drehbuch) in Uusikarlepyy, Finnland

1999-2002: Texte für die Hörspielfanpage „Die Gruselseiten“

Juni 2000: Praktikum in der Nachrichten Redaktion von „Pro7/ N24/ Kabel 1“ in München. (Verfassen von Kurznachrichten)

Diverse Kurz- und Dokumentarfilme (auf Schwedisch), Skript und Regie.

2002-2004: Autor der Hörspielserie „Detektei Bates“ (mit den Stimmen von Stephan Schwartz, Charles Rettinghaus, Dorette Hugo, Utz Richter u.va.) für das Label „Hystereo“: 6 Skripte, davon 5 produziert und 2 veröffentlicht. Die Rechte liegen seit 2004 bei dem Label „Foneo“.

Sprecher: Nebenrollen in Folge 1 und 2.

2003: Abschluss als „Bachelor of Visual and Media Arts“.

2004-2005: Untertitel-Übersetzung (Deutsch, Englisch, Schwedisch , Finnisch) für „Tietojoukku“ in Helsinki.

2005-2011: Zahlreiche Filmkritiken in englischsprachigen Filmforen, u.a. „Cultlabs“, „Anchor Bay.UK“.

2010: Hörspiel-Skript „Miami Boys“ für „Dreamland Productions“ (Geplante VÖ 2014) : http://www.ts-dreamland.de/

2011-12: Diverse Kurzgeschichten.

2012: Hörspiel-Skript „Schneetreiben“ für „Hystereo“ (Erhältlich)

http://www.amazon.de/Schneetreiben-Markus-Duschek/dp/B008IX5X1C/ref=sr_1_cc_3?s=aps&ie=UTF8&qid=1406375259&sr=1-3-catcorr&keywords=Markus+Duschek

2012/2013: Ausbildung an der „Deutsche Pop Akademie“ in Hamburg, „Sprecher-„, „Synchronsprecher-„ und „Radiomoderator“-Kurse.

2013: Artikel/Interview/Kritiken für das Hörspielmagazin „PlayTaste“ (Ausgaben 1,2, 3 und 4)

https://www.facebook.com/PLAYtaste.de?fref=ts

2013: Hörspiel-Skript „Lula“ für „Hystereo“ (Erhältlich)

Sprecher: Nebenrolle (Trödelmarktverkäufer)

http://shop.pop.de/Hoerspiele/Hoerspiel-Erwachsene/Abenteuer-Krimi/Lula-Hoerspiel::19171.html

Seit 2013 : Produktion/Co-Autor/Regie bei der Hörspielserie „Viola Axton“ für „Midnight Seagull Media“ .

https://www.facebook.com/MidnightSeagullMedia

2013: Hörspiel-Skript: „MindNapping“ (Folge 17) „Mardi Gras“ für „Audionarchie“ :

https://www.facebook.com/audionarchie

2013/2014: 3 Hörspielskripte für „Dreamland Grusel“: (Folge 17) „Killer aus der Tiefe“ und Folge 19 (Titel noch nicht veröffentlicht) , „Dreamland Productions“

https://www.facebook.com/pages/DREAMLAND-H%C3%B6rspiele/121926814490719?fref=ts

„Der Erste knipst das Licht an…“

Der Erste knipst das Licht an…“

Über die Rolle des Hörspielskriptautoren und den Arbeitsstart für „Lula“

Von Markus Duschek

Bisher hat bei mir noch jede Hörspiel -Idee in Form eines Stimmungsfetzens in meiner Vorstellung angefangen und auch bei „Lula“ war es zunächst mehr das Gefühl, das ich einfangen wollte, bevor sich die ersten groben Ideen zu Plot und Personenkonstellation einstellten. 1537896_636730503077664_2681883482940804473_o

Dass Ralf und ich nach „Schneetreiben“ wieder zusammenarbeiten wollten stand schon eine Weile im Raum und schon nach unserem ersten „Brainstorming“ war klar, dass unser nächstes Projekt in vieler Hinsicht noch viel weiter gehen und mich für die nächsten Monate auf eine Reise zu wirklich dunkeln Plätzen in meiner Phantasie schicken würde.

Lula“- so lautet immer noch der Arbeitstitel- wird kaum gewalttätiger als „Schneetreiben“- eher im Gegenteil- aber dafür viel, viel finsterer, weil ich tief in das Seelenleben meiner beiden komplexen weiblichen Hauptfiguren vordringen muss, die sich in einer Extremsituation wiederfinden, die sie mit ihren größten Ängsten und ungeklärten, tief sitzenden Konflikten konfrontiert…

Ralf wollte „ klaustrophobischen Horror“, der aber nicht den handelsüblichen Mustern folgt und den vielbeschäftigten Geistern, Zombies und Werwölfen mal eine Auszeit gönnt während wir uns in der wirklichen Schreckenskammer umschauen und tiefer vordringen wollen: der menschlichen Psyche.

Als Skriptautor bin ich mal wieder der Erste, der sich in der Welt dieser Geschichte einnisten darf, den Figuren über die Schulter schaut, sich in sie hineindenkt bevor der Regisseur oder gar die Sprecher auch nur den Hauch einer Vorstellung von ihnen gewonnen haben.

Das ist das Privileg meiner Tätigkeit, aber auch eine Menge Verantwortung, denn schließlich muss ich mit meinen Worten möglichst akkurat die „Bilder“ und Atmosphäre einfangen, die mir für „Lula“ so vorschweben- und das ist bei einem psychologischen Thriller wie diesen noch wichtiger als bei der Beschreibung von reinen Action-Szenen, denn was ich die Figuren durchleben lasse, muss für den Hörer stimmig und nachvollziehbar werden, sonst lässt ihn das Geschehen kalt, egal wie laut es aus den Lautsprechern dröhnt und kracht.

Es wird nicht immer nett, aber ich freu‘ mich drauf, denn wenn ich beim Tippen mit den Figuren mitleide weiß ich wenigstens dass ich auf dem „richtigen Weg“ bin… und Hörspiele, bei denen mir Szenen und Figuren nicht mehr aus dem Kopf gehen wollen, sind mir sowieso die Liebsten, mit Banalem wird man doch eh schon genug zugeschwallt.

So kann ich mir jetzt schon gespannt ausmalen, ob Regisseur und Schauspieler bei der Umsetzung dieselben Bilder im Kopf haben werden wie ich… oder was dann ihr Schlüssel in diese Welt ist, die ich schon mal vorskizziere bevor sie hörbar wird…